Daimler Trucks & Buses auf dem Weg zum CO₂-neutralen Transport

Daimler Trucks & Buses informierte im Oktober 2019 über seine Ambition und die Ziele des Unternehmens auf dem Weg zum CO₂-neutralen Transport:

1. Wir bekennen uns klar zum Pariser Klimaschutz-Abkommen und wollen die Zukunft eines CO₂-neutralen Transports maßgeblich mitgestalten. Ein CO₂-neutraler Transport auf den Straßen bis 2050 ist unser ultimatives Ziel.

2. Wir werden attraktive im Fahrbetrieb („tank-to-wheel“) lokal CO₂-neutrale Lkw und Busse anbieten. Wirklich lokal CO₂-neutraler Transport funktioniert nur mit elektrischem Antrieb. Die Energie für diesen Antrieb kann aus zwei Quellen kommen: aus Batterien oder durch die Umwandlung von Wasserstoff in Strom an Bord des Fahrzeugs. Mit diesen beiden Technologien können wir alle wesentlichen Anwendungsfälle unserer Lkw-Kunden abdecken: vom gut planbaren städtischen Lebensmittel-Verteilerverkehr bis hin zu schwer planbaren, mehrtätigen Transporten von Containern, Schüttgütern u. ä. Batterie-elektrisch und mit Wasserstoff betriebene Nutzfahrzeuge ergänzen sich also perfekt. Welche Lösung beim Kunden zum Einsatz kommt, hängt vom konkreten Anwendungsfall ab.

  • Bereits bis zum Jahr 2022 soll unser Fahrzeugportfolio in den Hauptabsatzregionen Europa, USA und Japan Serien-Lkw und Busse mit batterieelektrischem Antrieb umfassen.
  • In der zweiten Hälfte der 2020er Jahre will Daimler Trucks & Buses sein Serienportfolio zusätzlich um elektrisch angetriebene Brennstoffzellen-Lkw ergänzen. Ab 2022 wird Daimler Trucks & Buses bereits den Mercedes-Benz eCitaro mit Brennstoffzelle als Range Extender anbieten. Im April 2020 kündigte die Daimler Truck AG zusammen mit der Volvo Group die geplante Gründung eines neuen Joint Ventures an. Ziel ist die serienreife Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Brennstoffzellensystemen für den Einsatz in schweren Nutzfahrzeugen und anderen Anwendungsfeldern.

Darüber hinaus sollen alle europäischen Werke von Daimler Trucks & Buses bis zum Jahr 2022 CO₂-neutral sein. Daimler Trucks North America (DTNA) plant bis 2025 eine CO₂-neutrale Produktion an allen seinen Produktionsstandorten, wobei das Portland Truck Manufacturing Plant (PTMP) bereits 2020 die CO₂-neutrale Produktion erreicht hat. Alle weiteren weltweiten Werke von Daimler Trucks & Buses werden folgen.

3. Da für eine vollständige Flottenerneuerung bis 2050 rund zehn Jahre nötig sind, ist es überdies unsere Ambition, bis zum Jahr 2039 in Europa, Japan und Nordamerika nur noch Neufahrzeuge anzubieten, die im Fahrbetrieb („tank-to-wheel“) CO₂-neutral sind.

4. Auch im Jahr 2040 werden trotz aller Anstrengungen auf Herstellerseite die Anschaffungs- und Gesamtbetriebskosten von Lkw und Bussen mit Elektroantrieb aller Voraussicht nach noch höher liegen als bei Dieselfahrzeugen.

5. Wir brauchen staatliche Lenkungseingriffe, um lokal CO₂-neutrale Lkw und Busse wettbewerbsfähig zu machen, d.h. die Kostennachteile auszugleichen. Nur dann können Kunden in CO₂-neutrale Lkw investieren. Notwendig sind insbesondere eine europaweite Umstellung und Staffelung der Maut nach CO₂-Werten, wobei CO₂-neutrale Fahrzeuge eine signifikante Mauterleichterung bekommen sollten, ein gezieltes Förderprogramm für Busse sowie für eine flächendeckende Lade- und Wasserstoff-Infrastruktur und auch einheitliche Standards für den Transport und das Tanken von Wasserstoff.

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